Heute hat der Begründer der Homöopathie Geburtstag – Samuel Hahnemann wurde heute vor 260 Jahren (10. April 1755) in Meißen geboren.


Samuel Hahnemann

Hahnemanns Grabstein trägt auf seinen persönlichen Wunsch die Inschrift „Non inutilis vixi“ (dt.: „Ich habe nicht unnütz gelebt“). Und das ist für jeden Freund der Homöopathie mehr als wahr!!!

Hahnemann hat uns mit dem Grundsatz „Similia similibus currentur“ (dt.: Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt) eine neue Dimension der Heilkunst geschenkt.

Der Gedanke des Ähnlichkeitsgesetzes wird schon in der abendländischen Geschichte mehrfach erwähnt – zuallerst von Hippokrates. Doch niemand vor Hahnemann hatte bisher die gesamte Bedeutung dieses Gesetzes erkannt oder zur Grundlage für die therapeutische Wissenschaft gemacht.

Durch Eigenversuche erkannte Hahnemann das Naturgesetz der Heilung, dass nämlich eine Substanz, die bei einem gesunden Menschen Symptome hervorrufen kann, sie bei einem Kranken auch zu heilen vermag. Nach dieser Entdeckung begann er mit ebenfalls Interessierten, systematisch eine Reihe von Stoffen einzunehmen und deren Wirkung bis ins kleinste Detail aufzuschreiben. Heute sind schon mehrere tausend homöopathische Mittel bekannt und ständig gibt es neue Arzneimittelprüfungen und damit neue homöopathische Mittel.

Die Heilkunde verdankt Samuel Hahnemann sehr viel und zu seinem heutigen Geburtstag lohnt sich ein Innehalten und der Dank an einen großen Mann.

Wer gerne einmal auf den Spuren Hahnemanns wandeln möchte, der könnte die kommenden Frühlingstage für einen Ausflug nach Köthen benutzen. Hier lebte Hahnemann von 1821-1835 in der Wallstraße. Sein Haus wird jeden ersten Samstag im Monat für Besucher geöffnet.
Ein besonderes Schmuckstück ist Hahnemanns persönliche Reiseapotheke, mit rund 950 Arzneimitteln, die in seinem Haus in Köthen bewundert werden kann.

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